Achtsamkeit und 3 Tipps zu Entspannung und Glück

Fliegen in deinem Kopf auch immer Gedanken herum, was du noch alles erledigen musst oder was in der Vergangenheit schlecht gelaufen ist? Schluss damit! Bei Achtsamkeit geht es darum, dich nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Gefühle und Gedanken werden wenn möglich komplett ausgeblendet und die Konzentration gilt nur der aktuellen Situation. Es ist eine Qualität des menschlichen Bewusstseins, man lässt innere und äußere Erfahrungen wertungsfrei zu. Es ist das ganz bei dem sein, was man gerade erlebt: einem genussvollen Essen, dem Sonnenuntergang oder einfach die Eindrücke bei einem Spaziergang. Wie du dadurch eine bessere Balance und Glück im Leben erfährst, zeigen wir dir mit 3 Tipps.

Jeder kann es!

Unsere Gedanken fließen den ganzen Tag und beginnen schon mit dem Klingeln des Weckers. Das Lernen, sich voll und ganz auf eine Situation zu konzentrieren, kostet Zeit und ist gar nicht so einfach, aber mit ein bisschen Übung gelingt es Jedem! Achtsamkeit lässt sich leicht in viele Momente des Alltags integrieren, zum Beispiel mit einem morgendlichen Achtsamkeitsritual. Erster Schritt: Nimm die Situation der erste Tasse Kaffee morgen bewusst wahr! Ein guter Einstieg für Anfänger sind kurze Meditationsübungen, nur etwa 1-2 Minuten. Mit ein bisschen Übung kannst du die Zeit schon nach ein paar Wiederholungen schrittweise verlängern. Auf YouTube findest du unzählige, kostenlose geführte Meditationen wie von Daria oder Yoga-Übungen von Mady für Einsteiger. Probier’s doch einfach mal aus!

Die beste Zeit ist jetztMann im Moment

Steuere Stress und Anspannungen!

Anspannung kommt durch Reize, die uns aktivieren und auf die wir reagieren müssen. Oft haben wir aber das Gefühl, diesen nicht gewachsen zu sein. Daraus resultiert Angst, die immer dann entsteht, wenn unser Gehirn bei äußeren Reizen eine Gefahr vermutet. Achtsamkeit entspannt Körper und Geist, da wir uns aus dem Strom der Gedanken und des Geschehens herausnehmen. Wir gönnen dem Geist einen Moment der Ruhe, indem wir selbst wieder mehr Kontrolle über unser Bewusstsein erlangen und auf nichts reagieren müssen. In Studien konnte gezeigt werden, dass Achtsamkeitsübungen dazu geeignet sind, den Spiegel des Stresshormons Cortisol zu senken. Wenn du Achtsamkeit vor allem für den Stressabbau erlernen willst, solltest du dich mit deinen Stresssituationen beschäftigen. Führe z.B. ein Stresstagebuch, um diese Momente bewusst wahrzunehmen, zu analysieren und zu bekämpfen.

  • In welcher Situation ist der Stress entstanden?
  • Wie hast du dich gefühlt? Körperlich und Psychisch
  • Was hast du als Stressauslöser empfunden?
  • Was hast du gegen den Stress getan? Wie hast du reagiert?

Werde zufriedener mit und in deinem Leben!

Achtsamkeit kann dabei helfen, die eigenen Soll-Zustände zu reflektieren und Abstand zu den eigenen Erwartungen zu nehmen. Diese sind nämlich in den Gedanken verankert. Die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction – MBSR) ist ein Programm zur Stressbewältigung durch gezielte Lenkung und Entwicklung, Einübung und Stabilisierung erweiterter Achtsamkeit. Übungen wie MBSR können dabei helfen diese Erwartungen zu senken.

Falls dir dieser Beitrag geholfen hat, schreibe uns gern einen Kommentar mit deiner Meinung oder Erfahrungen mit Achtsamkeit!

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